Vorsicht beim Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt. Auf frischer Tat ertappt zahlen telefonierende Auto- und Motorradfahrer 40 Euro Strafe und erhalten einen Punkt in Flensburg. Was viele nicht wissen: Als unerlaubter Handynutzer gilt bereits, wer das Gerät lediglich in die Hand nimmt. Vater Staat bittet außerdem auch Radfahrer zur Kasse und bestraft unerlaubten Mobilfunk mit 20 Euro. Trotzdem lässt sich jeder fünfte deutsche Fahrer nicht vom Handyverbot beeindrucken.
Jeden März beziehungsweise April dasselbe – alle Motorradfahrer wappnen sich für den Sommer und holen ihr Motorrad mit Saisonkennzeichen aus dem Schuppen um es vorsichtig wie rohe Eier zum Händler und damit den Auferweckungszyklus zu bugsieren. Alle Motorradfahrer? Nein. Es gibt nämlich noch die Winterfahrer, die Saisonkennzeichenhasser, die Schrauber, die – ja, vielleicht kann man es so sagen – echten Biker. Genug Pathos für den ersten Würgereiz? Achtung, es geht weiter: Denn es gibt auch „echte“ Cabriofahrer! Die fahren nämlich offen, sobald es keinen fühlbaren Niederschlag mehr gibt (natürlich nur um das Interieur zu schonen) – Das ganze Jahr über. Und wenn ich mir anschaue welche Boliden die nächste Zeit auf uns zurollen, hätte auch ich große Luft auf ein Vierrad oben ohne…
Google ist überall. Google fährt durch die Welt, vermisst sie, schießt Fotos mit Fotoautos und Satelliten. Scannt Bücher ein und stellt sie online, verwaltet über Gmail Millionen Konten und wird wie Tempo für Taschentücher schon lange als Synonym für Suchmaschinen benutzt. “Google das doch einfach” heißt es nun schon seit langem. Aber genauso wie bei Jeep gibt es einen Grund für die Überstrapazierung eines Markennamens – Nämlich den der Marktvorherrschaft.
Jeep war nun einmal genauso wie Tempo ein Vorreiter, und auch Google hat die Internetsuchmaschine revolutioniert. Es gibt mittlerweile auch bessere, aber so viele Nebenfunktionen wie Google hat noch niemand mitgebracht. Wie auch, bei solch einem Kapitaleinsatz und Präsenz. Und wieso schreibe ich das hier? Nein, kein Computernerd hat sich in meinen Blogaccount gehackt und wettert nun über Globalisation im World Wide Web und gegen Marktgiganten. Obwohl… Naja. Jedenfalls geht es darum, dass Google bald auch mit seinen Navigations- und Nebendiensten in Autos mit Internetanschluss mitfahren wird. Als erstes im neuen Audi A8.
Juhu, bald ist es wieder soweit! Wie jedes Jahr geht es mit einigen Freunden in die Schweiz (ob man da gerade willkommen ist?) zum Snowboarden. Schnee, Skihütte, alpines Vergnügen mit der dazugehörigen Aussicht – Alles super. Bis auf eins. Die Anfahrt. Da muss man nämlich 3 km Serpentinen erklimmen bis man am Chalet ist, woran wir letztes Jahr kläglich scheiterten! Unter den Spottrufen von zwei kleinen Jungen versuchten wir Schneeketten an den betagten 3er Kombi zu legen – leider wurden inzwischen größere Felgen aufgezogen und nichts passte. Nach 1h gaben wir auf und montierten die Ketten an unserem Mini, der dann tapfer den Berg erklomm. Den bajuwarischen Transporter mussten wir aber stehen lassen..
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Rückrufaktionen. Sehr unbeliebt, das riecht nach Ärger. Nach Imageverlust, nach Gefahr und Kosten. Für den Hersteller zumindest. Der Autobesitzer hat hingegen das Gefühl als Versuchskaninchen benutzt worden zu sein, zumindest wenn es sich um ein neues Auto handelt. Ärgerlich werden Kunden dann, wenn die betroffenen Teile sicherheitsrelevant sind und Gefahr im Verzug vorliegt. Wenn nicht freuen sich manche Besitzer über ein Neuteil im Wagen und eine Durchsicht auf Kosten des Herstellers. Wie ich darauf komme? Nun, eigentlich kenne ich Rückrufaktionen eher aus dem Motorradbereich. Hier gibt es zu fast jedem Motorrad irgendwann mal eine Aktion die mehr oder weniger schlimme Probleme ausräumen soll. Über Zeitung, Funk und alle anderen Medien bin ich aber vor ein paar Tagen bombardiert worden über eine Toyota Rückrufaktion wegen klemmenden Gaspedalen. Zuerst dachte ich unverzüglich “wayne?”, dann besann ich mich aber und informierte mich über Rückrufe in letzter Zeit.
Ab und an habe ich Angst. Nicht vorm Buhmann oder schlechten Noten, vorm dritten Weltkrieg oder meiner Nachbarin. Eigentlich auch nicht davor dass der Treibstoff der Erde – das Öl – baldigst zu versiegen hat. Eigentlich habe ich Angst davor, dass wenn ich es mir leisten könnte, die meisten automobilen und auch zweirädrigen Schätze von den Straßen und Märkten verschwunden sein werden. Niemals werde ich mal eine Ducati Königswelle einfach fahren und kaufen können, genauso wenig wie einen gut erhaltenen BMW 650 Csi. Denn wenn die finanziellen Mittel vielleicht mal da sind, werden die Teile schon im Museum stehen oder ein Semmel hat sie gegen eine Wand gefahren. Davor habe ich Angst, manchmal schlafe ich schlecht.
So ein bisschen Heimat muss sein. Wer das erste Mal in eine komplett fremde Stadt ohne Freunde und weit weg von zu hause gezogen ist, weiß das. Heimat nimmt man sich dann mit, sei es durch seine Sprache, sein Aussehen, geklaute haltbare Lebensmittel aus den Schränken der Eltern ;) oder auch Inventar, das man sich ja auch erst mal leihen kann (=niemals selbst kaufen würde).
Man kann aber auch sein Kennzeichen am Auto oder Motorrad mitnehmen, insofern man sich nicht mit seinem Hauptwohnsitz neu meldet. Ich bin so ein kindischer Kandidat. Mein Kennzeichen am Motorrad war ein Wunschkennzeichen und ich finde es einfach cool. Allerdings trägt es die Kürzel für den Kreis Heidelberg, und nun sollte eigentlich eher ein dickes “B” dort prangen. Seit 3 Jahren eigentlich schon. Deswegen habe ich hier keinen Hauptwohnsitz gemeldet, deswegen konnte ich hier keinen Reisepass beantragen, sondern bin – wie es die Dame im Bürgerbüro so freundlich ausgedrückt hat – “ja och keen echter Neuköllner wissense?”.
Eigentlich mochte ich Kleinwagen nie so richtig. Sie sind klein, sehen blöd aus und haben keine Leistung. Den einzigen Vorteil den sie bringen ist, dass man sie – eine gewisse Bodenständigkeit vorausgesetzt – als Zweitwagen anschaffen kann und dem Klischee folgend selbst ein cooles Auto fährt während Birgitt mit dem Peugeot 106 die Kinder abholt und – man ist der praktisch in der Stadt – einkaufen geht. Oder so?!
Alternative Antriebe beim Individualverkehr sind nicht erst seit der Wirtschaftskrise in aller Munde. Seit der Wirtschaftskrise? Naja, eigentlich wäre so eine Krise ja eine prima Gelegenheit um mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich neu auszurichten, egal ob es nun um das Moped auf Pump geht oder Immobilien im Ausland oder eben die Motorkonzepte, die in ihren Grundfesten schon seit über 100 Jahren die Welt mobil halten. Hier sind Otto und Dieselmotoren zwar in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt worden, trotzdem ist es sicherlich langsam ratsam auch andere Ressourcen als Öl für unsere Kraftstoffe in Betracht zu ziehen.