Google ist überall. Google fährt durch die Welt, vermisst sie, schießt Fotos mit Fotoautos und Satelliten. Scannt Bücher ein und stellt sie online, verwaltet über Gmail Millionen Konten und wird wie Tempo für Taschentücher schon lange als Synonym für Suchmaschinen benutzt. “Google das doch einfach” heißt es nun schon seit langem. Aber genauso wie bei Jeep gibt es einen Grund für die Überstrapazierung eines Markennamens – Nämlich den der Marktvorherrschaft.
Jeep war nun einmal genauso wie Tempo ein Vorreiter, und auch Google hat die Internetsuchmaschine revolutioniert. Es gibt mittlerweile auch bessere, aber so viele Nebenfunktionen wie Google hat noch niemand mitgebracht. Wie auch, bei solch einem Kapitaleinsatz und Präsenz. Und wieso schreibe ich das hier? Nein, kein Computernerd hat sich in meinen Blogaccount gehackt und wettert nun über Globalisation im World Wide Web und gegen Marktgiganten. Obwohl… Naja. Jedenfalls geht es darum, dass Google bald auch mit seinen Navigations- und Nebendiensten in Autos mit Internetanschluss mitfahren wird. Als erstes im neuen Audi A8.
Juhu, bald ist es wieder soweit! Wie jedes Jahr geht es mit einigen Freunden in die Schweiz (ob man da gerade willkommen ist?) zum Snowboarden. Schnee, Skihütte, alpines Vergnügen mit der dazugehörigen Aussicht – Alles super. Bis auf eins. Die Anfahrt. Da muss man nämlich 3 km Serpentinen erklimmen bis man am Chalet ist, woran wir letztes Jahr kläglich scheiterten! Unter den Spottrufen von zwei kleinen Jungen versuchten wir Schneeketten an den betagten 3er Kombi zu legen – leider wurden inzwischen größere Felgen aufgezogen und nichts passte. Nach 1h gaben wir auf und montierten die Ketten an unserem Mini, der dann tapfer den Berg erklomm. Den bajuwarischen Transporter mussten wir aber stehen lassen..
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Rückrufaktionen. Sehr unbeliebt, das riecht nach Ärger. Nach Imageverlust, nach Gefahr und Kosten. Für den Hersteller zumindest. Der Autobesitzer hat hingegen das Gefühl als Versuchskaninchen benutzt worden zu sein, zumindest wenn es sich um ein neues Auto handelt. Ärgerlich werden Kunden dann, wenn die betroffenen Teile sicherheitsrelevant sind und Gefahr im Verzug vorliegt. Wenn nicht freuen sich manche Besitzer über ein Neuteil im Wagen und eine Durchsicht auf Kosten des Herstellers. Wie ich darauf komme? Nun, eigentlich kenne ich Rückrufaktionen eher aus dem Motorradbereich. Hier gibt es zu fast jedem Motorrad irgendwann mal eine Aktion die mehr oder weniger schlimme Probleme ausräumen soll. Über Zeitung, Funk und alle anderen Medien bin ich aber vor ein paar Tagen bombardiert worden über eine Toyota Rückrufaktion wegen klemmenden Gaspedalen. Zuerst dachte ich unverzüglich “wayne?”, dann besann ich mich aber und informierte mich über Rückrufe in letzter Zeit.