An manchen Dingen spart man gerne mal, bei manchen Dingen ist das auch gar nicht schlimm. Nimmst du jetzt einen 3 Cent Dübel um den Spiegel aufzuhängen, oder einen der deren 20 kostet – Ich glaube das ist dem Spiegel wie auch der Tragfähigkeit egal. Dann gibt es Dinge, bei denen falsche Sparsamkeit ärgerlich ist. Zum Beispiel Werkzeug – Man, kann man sich da im Nachhinein über ein billiges Gewindeschneiderset aufregen. Denn dann wird es oft teurer als gedacht. Und die dritte Kategorie – Ihr ahnt es – ist, wenn man an Sicherheit spart und so eigenes Leben und Gesundheit oder eben anderer in Gefahr bringt.
Ich kann mich noch gut an den Hubraumstärksten Wagen erinnern, den ich je gefahren bin – Darin werkelte ein 4.0 Liter V8 von BMW mit zu der Zeit 286 brachialen PS. Zwar hatte das Teil keinen rotzigen V8-Sound wie man das vielleicht erwartet – À la Big oder Small Block aus den USA. Trotzdem hatte der dezent röhrende V-Motor eine solche Ausstrahlung auf mein junges Ich, dass ich wusste: Ich werde einmal einen extrem dicken Motor zwischen Cockpit und Scheinwerfern brauchen ;) (weiterlesen …)
Die schöne Plakette. Ohne eine derer Grüne kommt man in viele Städte, einige Kreise und sicherlich zahlreicher Sehenswürdigkeiten in Deutschland nicht mehr legal hinein bzw. darf die Anreise mit der Bahn oder einem Taxi zu Ende bestreiten. So gibt es auch in Berlin viele P+R-Parkflächen an den Rändern der “Umweltzone”, die aber kaum genutzt werden. Statt nur noch zu Fuß oder mit den Öffentlichen unterwegs zu sein oder sich ein neues Auto zu gönnen, rüsten viele Diesel-Besitzer einen Rußpartikelfilter nach. Einerseits um Steuern zu sparen, andererseits um eventuell eine grüne Plakette zu bekommen und noch ein Grund spricht für eine Nachrüstung: Satte 330€ vom Staat.
Die beste Straße, der krasseste Wagen, der stärkste Motor bringen einem überhaupt nichts, wenn… Der Fahrer nichts drauf hat. Sowieso kommt es auch auf der Rennstrecke nicht auf den Wagen, sondern auf den Fahrer an. Aber ist das wirklich so? Diese Sprüche hört man allerorts an Stammtischen und auf Rennstreckentribünen, aber so ganz stimmt das auch nicht. Denn selbst der beste Fahrer, die sicherste Fahrerin vermögen nichts an dem Fakt ändern zu können, dass die Motorkraft oder auch die Kontrolle über die Richtung nur über die Reifen auf den Asphalt (oder Dreck) gebracht werden können.