Fahrsicherheit mit dem eigenen Auto

ADAC-Training alle paar Jahre, einmal im Jahr Inspektion am Auto, das war`s und reicht ja auch. Schließlich fährt man ja fast täglich und hat schon sooo viele Kilometer Routine im eigenen Auto erworben, wenn was nicht stimmt, merkt man das ja auch sofort am Fahrverhalten. Gerade junge Leute gestehen sich oft nicht ein, dass es für Sicherheit mehr braucht als eine solide Basis, für die Meisten ist das ein verkehrstüchtiges Auto und der Führerschein. Dass Routinen und Abläufe in schwierigen Situationen erst einmal erlernt und oft geübt werden müssen, wollte ich auch nicht glauben, als ich die Fahrt zu meinem ersten großen Crash antrat ;) Nach 2 Intensivtrainings (eines davon zum Glück gewonnen, da teuer) wusste ich langsam, wie ich fast alle meiner kleinen und großen Knaller hätte verhindern können. Wäre gar nicht schwer gewesen und die Kosten für die Trainings hätten die Rechnung der Karosseriewerkstatt nicht mal im Ansatz decken können.
Deswegen nötige ich alle mir bekannten Fahranfänger (inklusive meinen kleinen Bruder), mit ihrem oder dem Auto der Eltern ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC oder vergleichbaren Veranstaltern zu besuchen (wobei die sehr rar sind).

Sicherheitstrainings mit dem eigenen Auto

Wie schon gesagt, ist ADAC der bekannteste und größte Anbieter von Fahrsicherheitstrainings in Deutschland. Dann gibt es noch Spezialtrainings, die auf spezialisierte Autogruppen ausgerichtet sind wie Sportwagentraining, Geländewagen und Wohnwagen sind auch dabei. Es gibt hier Programme für junge Autofahrer, für Senioren, normale Trainings und Intensivtrainings, die entsprechend kosten. Die meisten Angebote gibt’s hier: ADAC Trainings, nach regionalen Anbietern muss man ein wenig suchen.
Ich glaube daran, dass jeder, der einmal im Jahr ein Fahrsicherheitstraining absolviert, ein viel sicherer Autofahrer wird, da er in sicherer Umgebung Grenzerfahrungen sammeln konnte.

Technische Vorraussetzungen

Ebenso wie die mentalen und fahrtechnischen Voraussetzungen müssen auch die technischen Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu zählen Bremsen und elektronische Helfer des Autos, aber auch die Reifen, Federung, Gurte, Lichter, Lenkung, und sogar Dinge wie der Stand des Wischwassers. Wer im Winter auf der Autobahn unterwegs ist, wird fehlendes Wischwasser sehr schnell bemerken – wegen vielleicht 2€ Kosten (incl. Frostschutz) kann schnell ein Unfall wegen schlechter Sicht passieren. No joke!

Das Auto muss also allgemein in einem guten Zustand sein. Klar, das überlässt man meist der Werkstatt. Die prüfen Bremsen, Spur etc. auf Korrektheit und meistens kann man sich auch darauf verlassen. Hier trotzdem ein paar Dinge, die man sich wöchentlichkurz anschauen sollte:

  • - Luftdruck und Profiltiefe der Reifen
  • - Spur der Lenkung (freihändig auf ebenem Asphalt bremsen)
  • - Stände der Flüssigkeiten

Wer diese Dinge regelmäßig am Auto überprüft, fährt wahrscheinlich schon sicherer als der Durchschnitt aller Autofahrer durch die Gegend ;)  Denke ich.

Euer K

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One Response to “Fahrsicherheit mit dem eigenen Auto”

  1. Reise: Auto richtig beladen | Auto Tipps Says:

    [...] – Fahrsicherheit im eigenen Auto [...]

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