Neue TÜV-Regelungen zum Jahreswechsel 2011/2012 geplant

Der Jahreswechsel bringt ja niemals nur ein neues Datum mit sich, sondern ebenfalls viele neue Gesetzesregelungen. Nun soll auch im Bereich der TÜV-Untersuchungen einiges geändert werden.

So soll zum Beispiel eventuell die Rückdatierung bei der Hauptuntersuchung abgeschafft werden, wenn das Fahrzeug zu spät vorgeführt wird. Allerdings ist niemals irgendetwas nur positiv, sondern besitzt auch immer negative Aspekte. So auch bei den TÜV-Neuerungen.

Neue Bußgeldverordnung

Dass bei Überschreitung des TÜV-Termines ein Bußgeld anfallen kann, war ja schon immer der Fall. Doch wie sieht es mit Punkten in Flensburg aus? Dies kann ab dem Jahr 2012 geschehen, wenn der TÜV-Termin um mehr als acht Monate überzogen wird. Sie finden es ungerecht? Eigentlich ist dies nicht ungerecht, denn wenn man genau darüber nachdenkt, dann ist eine zweijährige Untersuchungsfrist eh schon ziemlich lang. Schließlich erhält ein Kfz ebenfalls dann einen neuen TÜV, wenn die Bremsleistung gerade noch ausreicht (also am unteren Level liegt). Aber diese Bremsleistung könnte bereits nach einem halben Jahr derart schwach sein, dass eine Sicherheit nicht mehr garantiert werden kann. Wie sieht es dann erst nach zwei Jahren und acht Monaten aus? Angesichts dieser Betrachtungsweise wird verständlich, weshalb bei längerem Überziehen Punkte in Flensburg eingeführt werden sollen.

Positive Änderungen

Auf der anderen Seite soll keine Rückdatierung mehr erfolgen. Dies bedeutet, dass jedes zum TÜV vorgeführte Kfz eine zweijährige Plakette erhält. Bisher war es so, dass die Zweijahresfrist um die Monate unterschritten wurde, um die das Kfz zu spät zur Untersuchung gefahren wurde. Aber leider ist Abschaffung der Rückdatierung noch nicht gesetzlich, sondern lediglich ein Vorschlag.

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