Reise: Auto richtig beladen

Lange Wochenenden, gutes Wetter und vergleichsweise günstige Spritkosten machen es einem gerade schwer, zu Hause zu bleiben. Doch in diesen Zeiten gleich in den ganz großen Urlaub starten, mit langem Flug und heimeliger Clubatmosphäre am Zielort? Afrika, Asien, USA? Nein danke, viele Leute besinnen sich wieder auf rudimentären aber auch reizvollen Urlaub in Europa. Mit Deutschland haben wir den Segen einer recht zentralen Lage die es uns ermöglicht, in relativ kurzer Zeit entweder in einem sonnengefluteten Strandparadies zu sein oder aber in den Bergen oder in Osteuropa. Das Reizvolle für mich ist bei diesen Reisen immer auch die Anreise, die ich gerne mit dem Auto bewältige. Man lernt Europa und Straßen kennen, sieht die Landschaft und ist vor allem auch vor Ort nicht an irgendwelche Touristenangebote gebunden. Man kann sich frei bewegen und hat – den Willen vorausgesetzt – mehr vom Urlaub und der Zielregion. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und vor demv Urlaub ist erst mal eines: Stress. Na gut, den kann man verhindern und wenn alles erledigt ist steht der Abreise nur noch Eines entgegen: Das Beladen des Autos. Hier ein paar Tipps dazu, denn mir ist aufgefallen, dass ich überhaupt kein Packmeister war, bevor ich mir ein paar Gedanken gemacht habe ;) 

- Reifendruck und Scheinwerfer

Nach dem normalen Technikcheck (siehe auch …) sollte man einen Blick in die Tankdeckelinnenseite oder die Plakette im Rahmen der Fahrertür (oder eben ins Handbuch) werfen, wo man den empfohlenen Reifendruck bei voller Beladung erfahren kann. Diesen sollte man einstellen, dabei gleich noch Scheinwerfereinstellung, Reifenprofiltiefe (daran denken: Je nach Ziel ist man mehrere 1000 km unterwegs, braucht also Reserven) und Abriebsbild prüfen (Außen und Innenflanken gleich abgenutzt? Wenn nicht, Spur prüfen lassen).

- Gewicht des Fahrzeuges

Das maximale Zuladungsgewicht eines Fahrzeuges sollte nie überschritten werden. Toll! Diesen Satz liest man fast immer fast überall, wenn es um die Beladung eines Fahrzeuges geht. Stimmt ja alles, aber wie soll man bei der Beladung das Zuladungsgewicht schätzen können? Soviel vorab: Nur wer schweres Gerät mitnimmt (Bsp. Mountainbiker mit Werkstattausrüstung und Teilen etc) oder ganz und gar packwütig ist wird an der Grenze zum Maximalgewicht kratzen. Dennoch kann es helfen, mit Hilfe einer Personenwaage die schwersten Gepäckstücke zusammen zu addieren…

- Schweres Gepäck

Egal ob Kombi oder Limousine und abgesehen von der Anzahl der Mitfahrer – Es ist empfehlenswert die hintere Sitzreihe nicht umzuklappen und zuerst darauf zu achten, ob die Lehnen wirklich eingerastet sind. Dann sollte man die schwersten Gepäckstücke entweder direkt hinter die Fahrer- und Beifahrerlehnen in den Fondfußraum (falls keine Mitfahrer hinten) platzieren oder aber direkt hinter die Fondrücklehnen in den Kofferraum. So rücken die schwersten Stücke möglichst nach vorne zum Schwerpunkt, werden aber sicher gehalten. Allgemein gilt, dass Schweres nach unten und Leichtes nach oben kommt, trotzdem gegen Herumfliegen bei Beschleunigungen (besonders negativen) gesichert werden muss (z.B. durch ein Gepäcknetz).

- Dachgepäckträger

Diese Teile sind extrem praktisch, wenn es um sperrige Dinge geht. Allerdings muss man hier unbedingt auf richtige Montage des Trägers und ebenfalls auf die maximale Zuladung der Box achten. Am besten ist es, leichte aber voluminöse Güter auf dem Dach zu transportieren, da sie den Raum nutzen aber den Schwerpunkt des Fahrzeugs nicht unnötig nach oben verschieben. Auch muss man hier auf die Geschwindigkeit achten, hierzu Herstellerangaben studieren…

Weitere Informationen gibt es unter anderem beim TÜV, der das Thema ebenfalls behandelt hat, auch die anderen Tipps in der Infobox links sind sehr hilfreich wenn es um Auto und Urlaub geht!
Für Sonne und Reisen,

Euer K
 

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