Survivalpack im Auto

Meistens ist es Müll. Schaue ich in den Fußraum: Müll. Hinten: Müll. Kofferraum: Müll. Mist! Wenn ich dann alle paar Wochen das Auto entrümple, finde ich wie am Wochenende aber auch wieder mein “Survivalpack” im Kofferraum, das mir schon einige Male aus einem Malheur geholfen hat. Einmal hatte ich mich aus meiner Studiwohnung ausgesperrt und es dank den Tools der Autotasche wieder ins Zimmer geschafft ;) Aber das ist eine andere Geschichte. Es gibt ein paar Dinge, die sollte man einfach dabei haben – bei jeder Autofahrt. Gut, nicht immer ziehen plötzlich Stürme auf, entstehen Riesenstaus, schließt man sich dummerweise aus der eigenen Wohnung aus oder macht die Autobatterie schlapp – aber ab und an halt doch.

In meiner Tasche befinden sich im Moment:

Ein Schlafsack (eher eine Fließdecke), die ich leider schon zwei Mal gebraucht habe. Den kann man gebrauchen, wenn man sich (mal wieder) aus der Wohnung nachts ausgeschlossen hat, wenn man in einem Riesenstau steht, wenn man aus anderen Gründen im Auto übernachten muss (oh ja) oder einen Verletzten abdecken muss, als Alternative zur “Aludecke” des Erste-Hilfe-Kastens.

Ein weiteres Erste-Hilfe-Pack, da das Original von meinem Nissan (RIP) nicht gereicht hatte, als ich einen Mopedfahrer verbinden musste. Danach habe ich dramatisch aufgerüstet ;) Mit Desinfektionsmittel, zusätzlichen Mullbinden, Pflastern und vielem mehr.

Ein Messer, aus meiner “wir fahren durch Europa”-Zeit.

Ein Schraubenzieher und Bitset, auch hier wieder wegen Nissan. Einmal hatten sich die Schrauben des Turbos losgerüttelt und brachen; wenn man da in der Pampa steht und keinen Schraubenzieher für die vielen Hitzeblenden im Motorraum hat, hat man verloren bzw. muss ratternd heimfahren und so lange CO atmen wie ich.

Ein Seil, zum Abschleppen. Aber auch hilfreich bei der Wohnungstür-Geschichte! Außerdem irgendwie obligatorisch. Ebenso wie ein Feuerzeug und eine kleine Taschenlampe.

Ein Gummihammer, den ich in Frankreich gekauft hatte, nachdem ich im Stau dem Auto vor mir auffuhr. Komischerweise ist dem Fahrer und dem Auto überhaupt nichts passiert, die Motorhaube des 3ers sah aber aus wie eine Ziehharmonika. Gebracht hat der Hammer dann doch nichts, bei anderen Gelegenheiten aber schon.

Ein Starterkabel, ein Glühbirnen- und Sicherungsset, außerdem ein Reifenpannenset (Schaum mit CO2) sind immer dabei gegen die kleinen Pannen, die nun mal jeden von uns öfter als lieb heimsuchen.

In Frankreich hatte ich immer einen kleinen Benzinkanister vom Motorrad dabei, dort passen zwar gerade mal 2,5 Liter rein, das reicht aber um von der geschlossenen Tankstelle zu der, die deutsche Kreditkarten nicht annimmt. Mittlerweile habe ich das Teil aber wieder in den Schuppen gestellt, hierzulande braucht man das wirklich nicht. Als ich die Tasche das letzte Mal geleert habe, waren auch noch 4 verschweißte Packungen Gratis-Zigarillos dabei, ein Einwegfoto (unnütz geworden wegen Handycams) und eine kleine Flasche WD-40. Damit kann man echt viele Probleme lösen ;)

Try to survive, vielleicht fehlt ja noch was =)
Euer K

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3 Responses to “Survivalpack im Auto”

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