Die IAA ist zum Greifen nah, der Automarkt wartet gespannt auf Neuankömmlinge. Welche Modelle werden neu aufgelegt – und vor allem in welchem Umfang? Gibt es wieder nur ein kleines Facelift, oder wird endlich auch mal was bei den Turbomotoren getan? Schon vor der IAA kursieren jede Menge Gerüchte und Tatsachen im Netz über neue Automodelle für das Jahr 2011 oder auch 2012. Einige möchte ich hier ansprechen…
Jedes Jahr dasselbe – Ein Autosalon hier, eine Automesse dort. Und jedes Mal gibt es Spekulationen was gezeigt wird, welches Auto wohl ein ewiges Conceptcar bleibt und wer der neue Messestar ist. Nach der Messe ist vor der Messe, der Autosalon in Genf ist gerade vorbei – die IAA wartet noch auf einen fulminanten Start im Herbst dieses Jahres. Was gab es also Neues in Genf zu sehen, was wird auf der IAA erwartet um die Neuheitenshow noch zu toppen?
Wie sieht die automobile Zukunft aus? Wie lange werden fossile Brennstoffe noch bezahlbar, beziehungsweise erhältlich sein? Beide Fragen sind nicht genau zu beantworten, es gibt einige Diskussionen darüber. Jedenfalls beschäftigt auch die Autohersteller seit geraumer Zeit, wie man seine Modellpalette in Zukunft ausrichtet und welche Konzepte wohl auch in den nächsten Jahrzehnten noch Bestand haben werden. Viele sind der Meinung, dass Otto- und Dieselmotoren schon bald ausgedient haben und wir und lautlos fortbewegen werden – in Elektroautos. Die gibt es schon heute zu kaufen…
Am meisten ist wohl die sogenannte Winterreifenpflicht in den Fokus der Allgemeinheit gerückt, eben jene Verordnung die ab 04.12.2010 geändert beziehungsweise verschärft wurde. Demnach ist es seitdem Pflicht, bei Schnee, Schneematsch, Eis und Glätte Reifen zu nutzen, die nach der Richtlinie 92/23/EWG besser für solche Verhältnisse geeignet sind als normale Reifen. Eben Winter- oder zumindest Ganzjahresreifen. Bei Verstößen fallen Strafen an, je nach Folgen der Unterlassung (eventuelle Unfälle etc.). Doch was ändert sich neben der Winterreifenpflicht zum neuen Jahr für Autofahrer?
Den Ausdruck “Biosprit” wollen vor allem Umweltaktivisten und Kritiker der neuen Sorte nicht mehr hören. Meiner Meinung nach zu recht, aber auch ich kenne da natürlich nicht alle Hintergründe. Fakt ist jedoch, dass ab 2011 der neue Ottokraftstoff E10 in Deutschland angeboten werden darf und wohl einige Anbieter mitziehen werden. Dabei stellen sich einige Fragen zur Verträglichkeit, zum Verbrauch, den Kosten und überhaupt – Was ist E10?
Zuerst war der Prius. So könnte man in ein paar Jahrzehnten auf die dann wahrscheinlich schon etablierte Elektro- und Brennstoffzellen Autokultur heute zurückblicken. Diese Narren hatten doch damals tatsächlich noch die Vision, den Ottomotor durch das neue Jahrtausend retten zu können. Selbst sprotzende Dieselmotoren und riesige SUV wollten sie noch bauen – und das trotz damals recht moderner Erkenntnisse. Wie kann so etwas sein?
Seit Anfang 2008 sind alle Bundesländer Deutschlands dabei – im großen Selbstversuch “begleitetes Fahren”. Zunächst fand ich die Idee ziemlich abwegig, ein mahnender Erwachsener der neben dem jungen Fahrer sitzt könnte irgendetwas an dessen Fahrkönnen, Sicherheitsgefühl oder Reife ändern. Im Grunde genommen hat der durchschnittliche junge Führerscheininhaber doch sowieso kaum eine Möglichkeit, sein erlerntes Fahrkönnen bei seinen Eltern unter Beweis zu stellen. Denn die arbeiten nun mal meistens, dürfen selbst nicht betrunken sein wenn der Nachwuchs fährt und müssen einige Regeln einhalten. So what ;) Es blieb bei vielen jungen Führerscheininhabern aber nicht bei der wöchentlichen Fahrt zum Supermarkt, wie sich herausstellte.