Biosprit. Bioethanol. Neuer Sprit, alles besser? Kann man nun mit einem reinen Gewissen Auto fahren? Und abgesehen von der eher politischen Diskussion über Bilanzen und Herstellung – verträgt mein Auto überhaupt das neue Benzingemisch? Was sollen die Vorteile sein, was die Nachteile? Wie finde ich heraus, ob mein Auto geeignet ist oder einen Motorschaden erleiden kann?
Umweltzonen schießen wie Pilze aus dem Boden, immer mehr gelb und rot plakettierte Autos müssen draußen bleiben. Doch was bedeutet das für die Besitzer? Entweder man verkauft sein geliebtes und oft noch super funktionierendes Auto verbilligt an einen Exporteur, damit es an einem anderen Ort der Erde genau dieselben Emissionen verursacht. Oder man rüstet einen Rußpartikelfilter an seinem alten Diesel nach, der einem schnell die grüne Plakette verpassen kann!
Zuerst war der Prius. So könnte man in ein paar Jahrzehnten auf die dann wahrscheinlich schon etablierte Elektro- und Brennstoffzellen Autokultur heute zurückblicken. Diese Narren hatten doch damals tatsächlich noch die Vision, den Ottomotor durch das neue Jahrtausend retten zu können. Selbst sprotzende Dieselmotoren und riesige SUV wollten sie noch bauen – und das trotz damals recht moderner Erkenntnisse. Wie kann so etwas sein?
Autofahrer lieben ihr Auto. Die Deutschen sowieso! Und das finde ich auch eigentlich sehr gut so. Wenn man allerdings in einer Großstadt wohnt und jeden Morgen und Nachmittag die endlosen Blechkarawanen sieht die die Straßen verstopfen, fragt man sich gezwungenermaßen, ob da wirklich nur eine Person pro Auto sitzen muss. Einerseits wegen dem Platzverbrauch, andererseits natürlich auch wegen der Umweltverschmutzung und dem Treibstoff, der wegen einem Nutzer verblasen wird. Geht das auch anders? Spannende Zukunftsvisionen kennen wir ja alle schon – Von wegen Strom, 0 Emission und alles. Aber heute?
Das Jahr 2009 war schon ziemlich aufregend. Abgesehen von der schlimmen WeWiKri (a.k.a. Weltwirtschaftskrise), gab es schon viele Neuerungen bei Autos und (vor allem) Motorrädern. Hybride, neue Getriebe, weniger Verbrauch. Die Abwrackprämie war genauso in aller Munde wie ein Eklat um Porsche und VW, außerdem ein paar Stories über Schumacher und was man sonst so braucht um sich in das Leben anderer einzumischen ;)
Auch eine neue Bundesregierung kam, mehr oder weniger beachtet und mit mehr oder weniger starken Auswirkungen für die Bürger und damit auch Autofahrer Deutschlands. Ab dem Jahr 2010 könnte sich aber wirklich etwas ändern, besonders mal wieder was Strafen und Bußgelder angeht ;) Aber auch Beschränkungen zugunsten der Umwelt, wenn es denn etwas nützt. (weiterlesen …)
Seit dem 1.03.2007 können Städte und Kommunen zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität Umweltzonen errichten, die bestimmte Kraftfahrzeuge ausschließen. Zuerst haben sich in den Großstädten die Unternehmer mit Kleinlastern geregt, da diese meist ältere Dieselmotoren ohne Russpartikelfilter nutzen. Doch bislang gab es eine Schonfrist. Diese Frist ist nun bald in einigen Städten schon vorüber – rund 1,5 Jahre früher als geplant.
Ab 1.1.2010 dürfen auch keine Autos gelber Plakette mehr in die Umweltzonen von Berlin und Hamburg einfahren, in den beiden Großstädten bedarf es scheinbar größeren Maßnahmen um den EU-Vorgaben bezüglich Feinstaubbelastung zu genügen. (weiterlesen …)