Stau. Gut, brütende Hitze kann man sich derweil nicht vorstellen, aber das kann auch noch kommen. Dazu schlecht gelaunte Reisende, alle auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Stoßstange an Stoßstange wartet man, fährt ein paar Meter, steht wieder. Motor ausmachen oder geht es eh gleich wieder weiter? Wer eine Automatik hat, freut sich spätestens jetzt. Bloß niemanden vorlassen! Und würden die Kinder doch einfach mal schlafen…
Wer ein Auto kaufen will kennt das Dilemma – ein neues Auto ist meist nicht bezahlbar beziehungsweise ist man nicht gewillt so viel Geld auszugeben, oder einen entsprechenden neuen Gegenwert dafür zu bekommen. Was tun? Jahreswagen vom Händler sind eine gute Alternative, am günstigsten kommen jedoch Gebrauchtwagen. Doch hier hat jeder Käufer ein schlechtes Gefühl – kann man dem Verkäufer trauen? Ist mit dem Auto alles in Ordnung? Wie kann ich mir sicher sein?
Der Schock sitzt tief. Wer schon einmal einen Unfall hatte, kennt das Gefühl. Man ist erst einmal unfähig irgendetwas zu sagen, zu tun oder zu unternehmen – bis dann das übliche Prozedere beginnt mit Polizei, Versicherung und so weiter – wenn denn nichts Schlimmeres passiert ist. Irgendwann nach dem Unfall fängt man an sich zu fragen, wie es dazu kommen konnte. Welchen Fehler hat man gemacht oder der Unfallgegner, war etwas am Auto defekt? Genau diese Überlegungen hatte ich aber schon ca. 15 Sekunden nach meinem ersten Crash, kurz nach meinem 18. Geburtstag. Ein schöner Tag, dumm nur dass er im Winter liegt! Dumm, dass das Auto welches ich mir ausgeliehen hatte mit Sommerreifen ausgestattet war – und ich das nicht wusste.
Das alte Spiel mit den Gebrauchtwagen. Sie sind einerseits günstiger, andererseits eben gebraucht und man hat meist keinerlei Garantie. Ein schwer abzuschätzendes Risiko, weswegen manche schon richtig Pech hatten und andere widerrum große Schnäppchen geschlagen haben. Auch ich hatte schon Pech, einige Freunde von mir hatten auch nicht mehr Glück. Alles in allem würde ich sagen, unter 4000€ sollte man sich als Laie gar nicht mehr umsehen, darüber nur bei dementsprechenden Modellen. Wer glaubt, für 6000€ einen neuwertigen BMW M5 kaufen zu können, kann kein Glück beim Zustand haben.
An manchen Dingen spart man gerne mal, bei manchen Dingen ist das auch gar nicht schlimm. Nimmst du jetzt einen 3 Cent Dübel um den Spiegel aufzuhängen, oder einen der deren 20 kostet – Ich glaube das ist dem Spiegel wie auch der Tragfähigkeit egal. Dann gibt es Dinge, bei denen falsche Sparsamkeit ärgerlich ist. Zum Beispiel Werkzeug – Man, kann man sich da im Nachhinein über ein billiges Gewindeschneiderset aufregen. Denn dann wird es oft teurer als gedacht. Und die dritte Kategorie – Ihr ahnt es – ist, wenn man an Sicherheit spart und so eigenes Leben und Gesundheit oder eben anderer in Gefahr bringt.
Die beste Straße, der krasseste Wagen, der stärkste Motor bringen einem überhaupt nichts, wenn… Der Fahrer nichts drauf hat. Sowieso kommt es auch auf der Rennstrecke nicht auf den Wagen, sondern auf den Fahrer an. Aber ist das wirklich so? Diese Sprüche hört man allerorts an Stammtischen und auf Rennstreckentribünen, aber so ganz stimmt das auch nicht. Denn selbst der beste Fahrer, die sicherste Fahrerin vermögen nichts an dem Fakt ändern zu können, dass die Motorkraft oder auch die Kontrolle über die Richtung nur über die Reifen auf den Asphalt (oder Dreck) gebracht werden können.
Jeder Autobesitzer kennt das, egal ob er einen 21 Jahre alten Nissan fährt (R.I.P.) oder einen neuen Porsche Cayenne – Den Termin in der Autowerkstatt. Mal ist der Zahnriemen fällig, manchmal sogar ein Zylinderkopf oder der Auspuff. Oder das Auto muss einfach zum Ölwechsel oder zur großen Inspektion. Egal welches Problem besteht – Man fühlt sich wie bei einem Arzt. Es funktioniert mal ein Teil nicht? Der wird es schon richten! Doch jeder weiß dass Arzt nicht Arzt ist und auch Autowerkstätten große Qualitätsschwankungen untereinander aufweisen. Schließlich schickt man seine Kinder auch nicht zu einem als Mezger verschrienen Doktor, sondern eher zu der fürsorglichen Kinderärztin über dem Eckcafé. Aber wie findet man eine gute Werkstatt?
Zwar gab es schon Schneechaos und damit auch Hoffnungen auf eine weiße Weihnacht, diese wird uns aber wahrscheinlich doch nicht vergönnt sein – Stattdessen soll es in weiten Teilen Deutschlands Regen und frühlingshafte Temperaturen geben. Nichtsdestotrotz werden wieder viele Menschen unterwegs sein, zu Verwandten oder in den Urlaub fahren und somit wieder stundenlang im Stau stehen.
Am Anfang stand der Landwind. Ein Klotz von Auto, cw-Werte wie ein Wandschrank, Technik wie aus der Steinzeit und ein Chassis wie eine Todesfalle. Zumindest im Falle eines Crashs, denn hier konnte der Hoffnungsträger der chinesischen Marke Brilliance nicht punkten. Er fiel glatt durch und konnte erst durch diverse Veränderungen die Mindestanforderungen des deutschen / der europäischen Märkte erfüllen. Aber war da nicht noch ein Prozess BMW gegen Brilliance? Der Geländewagen aus Fernost, übrigens ohne ABS und ESP mit einem Verbrauch von ca. 12L/100 km bei bescheidener Leistung, erinnerte stark an den BMW X5.
Aus dem peinlichen Crashtest, bei dem die ADAC-Tester ihre Dummies das erste Mal in der 20-jährigen Testhistorie in Einzelteilen aus dem Wrack ziehen mussten, hat der chinesische Hersteller aber gelernt und versucht den Imageverlust durch eine Mittelklasselimousine und Oberklasselimousine zu lindern, den BS4 und BS6. Beide schnitten zunächst wieder katastrophal ab, bevor nachgebessert wurde und die Modelle nun immerhin 3 Sterne beim ADAC Crashtest erfüllen. (weiterlesen …)
Tadaa, schon ist es wieder soweit. Kaum hat man die Winterpanik mit Winterreifen, Schneeketten, Frostschutzmittel und Eiskratzer überlebt, ist auch schon wieder Schluss. Immer öfter findet die Sonne zu uns, zum Glück :) Werden wohl auch die Cabrio- und vor allem Motorradfahrer unter uns sagen… Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf den Sommer!
Beim Motorrad ist das kein Thema, aber beim Auto muss dann auch bald wieder umgerüstet werden. Wovon? Na kommt schon. Die Winterschlappen müssen bald weg, und ran die Sommerkleber! (weiterlesen …)