Man möchte meinen, die allgegenwärtig beschworene Wirtschaftskrise würde die gesamte Automobilbranche umkrempeln. Kleinere Autos, kleinere Motoren, selbst wer nicht direkt vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen ist macht derzeit eine ernste Miene. Und würde sich niemals ein teures und womöglich auch noch luxuriöses und unnötiges Auto kaufen. Wirklich nicht? Und bauen alle Hersteller nur noch Vierzylinder die mit Start/Stopp-Automatik im Schnitt weniger als 5 Liter Sprit benötigen?
Tatsächlich hat sich im Automobilbau durch die neuen wirtschaftlichen Herausforderungen einiges gewandelt, und ich möchte behaupten hauptsächlich zum Guten. Die Hersteller kämpfen (angeblich) ums Überleben, technischer Fortschritt wird als Alleinstellungsmerkmal genauso wie kleinere Preise und Volumenmodelle wieder groß geschrieben. Lange ist hier nichts passiert, immer wieder eine legere Preissteigerung mit ein paar Facelifts.
Gut gut, ich bin voreingenommen. War doch mein erstes eigenes Auto ein Nissan. Kein gewöhnlicher Nissan, sondern ein 200 SX was einigen Tuningfritzen schon was sagen sollte. Alle anderen hatten mein Auto noch nie davor gesehen und hielten es für einen besseren Manta, aber hey.
Nach dem 200 SX kam der 300er, dann der 350Z als Nachfolger und ab Juli 2009 steht der neue 370Z mit einem Kampfpreis und einem starken Argument unter Haube bei den Händlern. Aber nie mehr hat mich die Marke so gefesselt wie beim ersten Auto. Nie mehr? Da war doch was. Da war doch ein Auto, das die ersten belächelt haben um sich gleich im Unmut über unwiderlegbare Testergebnisse wieder in ihre Garage zum hart erarbeiteten Porsche zu trollen. Ein Auto, das von 0 auf 100 so schnell beschleunigt wie mein Motorrad. Und das sind etwa 3,7 Sekunden.
“Ist hier jetzt 100, oder nicht?” Blitz! Schon weiß man es wieder, spätestens bei einem unfreiwilligen Profilbild dass einem nach ca. 3 Wochen Bearbeitungszeit zugeschickt wird. Mir ist es schon einige Male passiert, dass ich auf der Autobahn entweder zu schnell war oder ohne Grund lange rumgegurkt bin, weil ich dachte an dieser Stelle sei die Geschwindigkeit besonders eingeschränkt oder anders herum unbeschränkt. Sehr geholfen hat mir mein TomTom dann schon oft, da auf dem Kartenmaterial auch gleich noch die Tempolimits gespeichert sind. Bei geschätzten 20 Millionen Schildern in Deutschland überaus hilfreich :) Trotzdem darf man sich nicht immer auf solche gespeicherten und womöglich veralteten Daten verlassen und muss besonders in Baustellen etc besonders aufpassen. Aufhorchen ließ mich eine Information über den neuen Opel Insignia – Ein spezielles Kamerasystem soll vom Rückspiegel aus Schilder am Straßenrand erkennen und dem Fahrer über die Cockpitanzeigen mitteilen. (weiterlesen …)
Lange Wochenenden, gutes Wetter und vergleichsweise günstige Spritkosten machen es einem gerade schwer, zu Hause zu bleiben. Doch in diesen Zeiten gleich in den ganz großen Urlaub starten, mit langem Flug und heimeliger Clubatmosphäre am Zielort? Afrika, Asien, USA? Nein danke, viele Leute besinnen sich wieder auf rudimentären aber auch reizvollen Urlaub in Europa. Mit Deutschland haben wir den Segen einer recht zentralen Lage die es uns ermöglicht, in relativ kurzer Zeit entweder in einem sonnengefluteten Strandparadies zu sein oder aber in den Bergen oder in Osteuropa. Das Reizvolle für mich ist bei diesen Reisen immer auch die Anreise, die ich gerne mit dem Auto bewältige. (weiterlesen …)
Mehr als 6 Liter Durchschnittsverbrauch? Kostet mehr als 10.000 € und sowieso kein Kleinwagen? Wieso kein Gebrauchter? Brauchst du wirklich ein Auto? Und vor allem, wer braucht denn gerade so ein Auto? Ja, das sind die Fragen, die sich selbst ein Technik- und/oder Autophiler gerade stellt oder stellen lässt ;) Ob wegen ehrlichen Bedenken oder wegen der allgemeinen Umwelt und Kritik, die einen irgendwann auch erfasst, weiß ich nicht. Mittlerweile denke ich mir aber auch, dass ein Auto ziemlich viel verbraucht, wenn es 8 Liter und mehr verbraucht. (weiterlesen …)
Meistens ist es Müll. Schaue ich in den Fußraum: Müll. Hinten: Müll. Kofferraum: Müll. Mist! Wenn ich dann alle paar Wochen das Auto entrümple, finde ich wie am Wochenende aber auch wieder mein “Survivalpack” im Kofferraum, das mir schon einige Male aus einem Malheur geholfen hat. Einmal hatte ich mich aus meiner Studiwohnung ausgesperrt und es dank den Tools der Autotasche wieder ins Zimmer geschafft ;) (weiterlesen …)
Die Preise für Benzin und Diesel sind ja erfreulicherweise (naja, alles ist relativ) wieder gesunken, trotzdem bleiben für mich alternative Antriebe für Autos immer noch Thema Nr. 1. Denn ganz egal ob man es nun optimistisch, realistisch, pessimistisch oder Boulevard-informiert sieht, in einem sind wir uns sicher alle einig: Dass früher oder später Erdöl entweder unerschwinglich oder gar nicht mehr verfügbar sein wird. (weiterlesen …)
„Wie bist du denn auf den Nissan 200 SX gekommen?“ fragten mich Freunde. Ich konnte ihnen keinerlei Erklärung liefern, weswegen ich mich für das silber-metallisch glänzende Sportcoupé, das keiner von uns kannte, entschieden habe. Wohl hat der Preis eine Rolle gespielt, denn für 1700€ konnte ich ihn vom Schotterplatzhändler mitnehmen. 169 Turbo-PS aus 1,8 Liter Hubraum und 1200Kg Leergewicht, dazu Heckantrieb (=Driftneigung) und das flache Design – Fortan störten mich die knapp 150.000 abgespulten Kilometer, die fehlenden Airbags, der zwielichtige Händler und das betagte Alter (mit Baujahr 1989 nur 2 Jahre jünger als ich) des Autos weniger bis gar nicht mehr. (weiterlesen …)
Es hat die Jahreszeit angefangen, in der es langsam egal wird, ob das Auto nun dreckig, fleckig, gestreift oder sonst wie aussieht, da durch gelegentliche Wetterkapriolen sowieso jeder Versuch, das Auto sauber und gepflegt aussehen zu lassen, scheitert. (weiterlesen …)
Die Tage sind kälter, die Straßen nasser, die Temperaturen niedriger.. Winterdepression? Nein, hier dreht sich alles wie gewohnt um das Thema Auto ;-) Besonders Motorradfahrer wie ich, derzeit ohne vierrädrigen Untersatz, kennen das Problem: Auch dem hartgesottensten Biker zittern die Knie, wenn er durch das angelaufene, schon weihnachtlich dekorierte Fenster der Wohnung nur noch weiß und spiegelglatte Straßen sieht. (weiterlesen …)