Viel liest man in den letzten Tagen über die neue Benzinsorte E10 – meist sind es Fragen von verunsicherten Autofahrern die nicht wissen ob ihr Auto E10 tanken darf oder eventuell mit einem Motorschaden 10 Minuten nach der Tankstelle liegen bleibt. Und was bringt der neue Sprit eigentlich? Ist er wirklich besser für die Umwelt? Stimmt es das Autos merkbar mehr verbrauchen wenn man E10 tankt? Zeit, Reaktionen auf den neuen Biosprit E10 zu resümieren.
Den Ausdruck “Biosprit” wollen vor allem Umweltaktivisten und Kritiker der neuen Sorte nicht mehr hören. Meiner Meinung nach zu recht, aber auch ich kenne da natürlich nicht alle Hintergründe. Fakt ist jedoch, dass ab 2011 der neue Ottokraftstoff E10 in Deutschland angeboten werden darf und wohl einige Anbieter mitziehen werden. Dabei stellen sich einige Fragen zur Verträglichkeit, zum Verbrauch, den Kosten und überhaupt – Was ist E10?
Ich kann mich noch gut an den Hubraumstärksten Wagen erinnern, den ich je gefahren bin – Darin werkelte ein 4.0 Liter V8 von BMW mit zu der Zeit 286 brachialen PS. Zwar hatte das Teil keinen rotzigen V8-Sound wie man das vielleicht erwartet – À la Big oder Small Block aus den USA. Trotzdem hatte der dezent röhrende V-Motor eine solche Ausstrahlung auf mein junges Ich, dass ich wusste: Ich werde einmal einen extrem dicken Motor zwischen Cockpit und Scheinwerfern brauchen ;) (weiterlesen …)
Übliche Sportwagen erkennt man meist schon von weitem. Entweder an den flackernden Scheinwerfern im Rückspiegel, die von Fahrbahnunebenheiten gemischt mit aggressiver Beschleunigung und einem dementsprechend schweren Gasfuß des Fahrers zeugen. Das begehrte V8-Dröhnen, V12-Röhren oder Sechszylinderboxen könnte allerdings bald vergessen sein. Nicht weil ich mich der Spekulation über Erdölreserven und –preise anschließen möchte und behaupte dass individuelle Fortbewegung bald nur noch auf alternative Antriebe hinausläuft. Sondern weil man das selber möchte. Angesichts eines Mercedes AMG SLS E oder eines Tesla Roadsters.
Die Preise für Benzin und Diesel sind ja erfreulicherweise (naja, alles ist relativ) wieder gesunken, trotzdem bleiben für mich alternative Antriebe für Autos immer noch Thema Nr. 1. Denn ganz egal ob man es nun optimistisch, realistisch, pessimistisch oder Boulevard-informiert sieht, in einem sind wir uns sicher alle einig: Dass früher oder später Erdöl entweder unerschwinglich oder gar nicht mehr verfügbar sein wird. (weiterlesen …)
Mein kleiner Bruder hat nun, 2 Monate nach dem Bestehen seiner Führerscheinprüfung, die Fahrweise meines Vaters erfolgreich adaptiert und das Vollgas-Vollbremsung-Vollgas-System zur Perfektion gebracht. Dass er mit einer – sagen wir mal – „normalen“ Fahrweise ca. halb so oft mit dem Auto zum netten Tankwart müsste, konnte ich ihm erst nach einem halben Wutanfall erklären, der einsetzte, nachdem der Gurtstraffer merkte, dass die Vollbremsung gerade eben doch nur zum normalen Ablauf gehört ;) (weiterlesen …)