Die IAA ist zum Greifen nah, der Automarkt wartet gespannt auf Neuankömmlinge. Welche Modelle werden neu aufgelegt – und vor allem in welchem Umfang? Gibt es wieder nur ein kleines Facelift, oder wird endlich auch mal was bei den Turbomotoren getan? Schon vor der IAA kursieren jede Menge Gerüchte und Tatsachen im Netz über neue Automodelle für das Jahr 2011 oder auch 2012. Einige möchte ich hier ansprechen…
Sportwagenfans in meinem Alter wurden langsam unruhig. Wir sind alt genug um den ernsthaften Traum zu hegen, auch mal einen Nissan GT-R oder einen Aston Martin fahren zu wollen. Allerdings sind wir (zumindest zum Großteil) noch zu mittellos, um diesen Traum in den nächsten Jahren verwirklichen zu können ;-) Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt geht noch nicht viel. Wieso aber unruhig? Die Preise für Benzin steigen, die Umweltauflagen werden strenger und wer weiß schon, was so in 15 Jahren sein wird!? Nun können wir aufatmen. Warum? Weil uns gezeigt wird, dass auch Sportwagen den Sprung in die hybride Sparzukunft schaffen werden. Hier ein paar Kandidaten…
Jedes Jahr dasselbe – Ein Autosalon hier, eine Automesse dort. Und jedes Mal gibt es Spekulationen was gezeigt wird, welches Auto wohl ein ewiges Conceptcar bleibt und wer der neue Messestar ist. Nach der Messe ist vor der Messe, der Autosalon in Genf ist gerade vorbei – die IAA wartet noch auf einen fulminanten Start im Herbst dieses Jahres. Was gab es also Neues in Genf zu sehen, was wird auf der IAA erwartet um die Neuheitenshow noch zu toppen?
Heute Nacht erfüllen sich die Träume aller Heckantriebs-Jünger, der M-Generation und sowieso aller Sportwagenfreaks denen ein bezahlbares Stück Motorsport wieder näher in den Fokus rücken wird. Warum? Wieso? Durch wen? Durch einen neuen BMW. Aha. Wieder mal ein monströs aufgeladenes PS-Monster dass ansonsten durch Opas geliebte Sicherheitsassistenten glänzt. Doch weit gefehlt…
Plug-in-Hybrid hier, Mildhybrid da. Es wird soviel über Hybride berichtet, über Neuheiten und Neuerungen – auch ich habe schon einiges geschrieben. Dabei blicken die meisten gar nicht mehr durch, welche Technologie was genau bringen soll und ob sie überhaupt nützlich ist! Schaut man sich die Verbrauchswerte der ersten Toyota Prius an und verglich sie z.B. mit einem modernen Diesel, fragt man sich gezwungenermaßen, ob es den Aufwand wert ist. Klar, mittlerweile hat sich einiges getan. Mittlerweile müssen Hybridautos auch nicht mehr aussehen wie eine Seifenschachtel aus den 60ern.
In den letzten Jahren haben sich besonders die deutschen Premiumhersteller wenig um die Kleinwagensparte gekümmert. Sollen das doch die Japaner, Franzosen und Spanier machen – im Billigsegment verliert man nur Prestige, Ansehen und verdient obendrein kein Geld.
Es war, als sei Deutschland aus seinem Winterschlaf erwacht. Die Straßen wieder voller Menschen, die Blumen zeigen erste Knospen – verliebte Paare schlendern in der Fußgängerzone. Was 10°C und ein paar Sonnenstrahlen für einen Unterschied machen können! Auch die Schönwetter-Biker kamen aus ihrem Versteck und die ersten Cabriofahrer machten entweder nach dem langen Winter das Dach auf, oder holten ihr Schätzchen nach der wohlverdienten Erholungspause wieder aus der Garage. Welches Fortbewegungsmittel (abgesehen natürlich von einem schönen Motorrad) passt denn bitte besser zum Sommerbeginn (na gut, heute sieht es düster aus, wegen der Island-Wolke? Wer weiß…) als ein sportliches, kraftvolles Cabrio.
Jeden März beziehungsweise April dasselbe – alle Motorradfahrer wappnen sich für den Sommer und holen ihr Motorrad mit Saisonkennzeichen aus dem Schuppen um es vorsichtig wie rohe Eier zum Händler und damit den Auferweckungszyklus zu bugsieren. Alle Motorradfahrer? Nein. Es gibt nämlich noch die Winterfahrer, die Saisonkennzeichenhasser, die Schrauber, die – ja, vielleicht kann man es so sagen – echten Biker. Genug Pathos für den ersten Würgereiz? Achtung, es geht weiter: Denn es gibt auch „echte“ Cabriofahrer! Die fahren nämlich offen, sobald es keinen fühlbaren Niederschlag mehr gibt (natürlich nur um das Interieur zu schonen) – Das ganze Jahr über. Und wenn ich mir anschaue welche Boliden die nächste Zeit auf uns zurollen, hätte auch ich große Luft auf ein Vierrad oben ohne…
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Alternative Antriebe beim Individualverkehr sind nicht erst seit der Wirtschaftskrise in aller Munde. Seit der Wirtschaftskrise? Naja, eigentlich wäre so eine Krise ja eine prima Gelegenheit um mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich neu auszurichten, egal ob es nun um das Moped auf Pump geht oder Immobilien im Ausland oder eben die Motorkonzepte, die in ihren Grundfesten schon seit über 100 Jahren die Welt mobil halten. Hier sind Otto und Dieselmotoren zwar in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt worden, trotzdem ist es sicherlich langsam ratsam auch andere Ressourcen als Öl für unsere Kraftstoffe in Betracht zu ziehen.