Es war, als sei Deutschland aus seinem Winterschlaf erwacht. Die Straßen wieder voller Menschen, die Blumen zeigen erste Knospen – verliebte Paare schlendern in der Fußgängerzone. Was 10°C und ein paar Sonnenstrahlen für einen Unterschied machen können! Auch die Schönwetter-Biker kamen aus ihrem Versteck und die ersten Cabriofahrer machten entweder nach dem langen Winter das Dach auf, oder holten ihr Schätzchen nach der wohlverdienten Erholungspause wieder aus der Garage. Welches Fortbewegungsmittel (abgesehen natürlich von einem schönen Motorrad) passt denn bitte besser zum Sommerbeginn (na gut, heute sieht es düster aus, wegen der Island-Wolke? Wer weiß…) als ein sportliches, kraftvolles Cabrio.
Jeden März beziehungsweise April dasselbe – alle Motorradfahrer wappnen sich für den Sommer und holen ihr Motorrad mit Saisonkennzeichen aus dem Schuppen um es vorsichtig wie rohe Eier zum Händler und damit den Auferweckungszyklus zu bugsieren. Alle Motorradfahrer? Nein. Es gibt nämlich noch die Winterfahrer, die Saisonkennzeichenhasser, die Schrauber, die – ja, vielleicht kann man es so sagen – echten Biker. Genug Pathos für den ersten Würgereiz? Achtung, es geht weiter: Denn es gibt auch „echte“ Cabriofahrer! Die fahren nämlich offen, sobald es keinen fühlbaren Niederschlag mehr gibt (natürlich nur um das Interieur zu schonen) – Das ganze Jahr über. Und wenn ich mir anschaue welche Boliden die nächste Zeit auf uns zurollen, hätte auch ich große Luft auf ein Vierrad oben ohne…
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Alternative Antriebe beim Individualverkehr sind nicht erst seit der Wirtschaftskrise in aller Munde. Seit der Wirtschaftskrise? Naja, eigentlich wäre so eine Krise ja eine prima Gelegenheit um mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich neu auszurichten, egal ob es nun um das Moped auf Pump geht oder Immobilien im Ausland oder eben die Motorkonzepte, die in ihren Grundfesten schon seit über 100 Jahren die Welt mobil halten. Hier sind Otto und Dieselmotoren zwar in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt worden, trotzdem ist es sicherlich langsam ratsam auch andere Ressourcen als Öl für unsere Kraftstoffe in Betracht zu ziehen.
Die Abwrackprämie als unlauterer Wettbewerb, Verzerrung, Hinauszögerung von unwiderlegbaren Fakten und Problemen? So sahen und sehen es die Kritiker, die auch vor der Behauptung nicht halt machen nächstes Jahr würde die Autoindustrie mit seinem heruntergekauten Abwrack-Lolli im Mund aufwachen und merken, dass das Leben kein Ponyhof ist. Komische Formulierung, aber kommt ja auch von mir.
Nichtsdestotrotz war klar, dass Bewegung in den Markt kommt und teilweise gab es den Autohändlern viel Selbstvertrauen zurück. Regelrechte Anstürme gab es auf Volumenmodelle, aber auch BMW und andere Premium-Hersteller haben gut abgesahnt, natürlich darf man in Deutschland so etwas nicht zugeben. Selbst der kleine Hersteller Maserati träumt den Anlegern einen Gewinnzusatz trotz Absatzeinbruch um 40% dahin. (weiterlesen…)
Schon 2006 sorgte der BMW Track Trainer für Aufsehen. Track Trainer? Nein, es handelt sich nicht um ein normales Fahrertraining von denen es Angebote zuhauf gibt. Der Track Trainer ist eigentlich ein umgebauter 3er BMW (von dem es mittlerweile mehrere gibt), der eine zuvor einstudierte Ideallinie (von einer Rennfahrerin gefahren) mit Hilfe von GPS-Sensoren, einer elektrohydraulischen statt hydraulischen Lenkung und diversen anderen elektrischen Hilfsmitteln hält und bis ans Fahrwerk- und Motormaximum geht.
Gut, einen M3 sieht man des Öfteren. Sogar in der aktuellen E92-Variante öfters als beim E46er, aber vielleicht hat man langsam auch schon Scheuklappen auf gegen die ganzen Möchtegern-Racer mit Plakettenkleber im Dauerabo die auch mal gerne einen 318i als Überhammer umkredenzen. Nichtsdestotrotz war und ist der M3 ein relativ volksnaher Sportwagen, der von seinen Leistungen nie groß überzeugen musste. Doch in der M-Familie gibt es schon lange, nämlich seit 1985, einen stillen König. Nein, nicht der M1 – Meiner Meinung nach zählt er nicht zum Serienbau :) Es geht um den M5, die erste Supersportlimousine und Nachfolger der legendären M535i-Serie. (weiterlesen…)
Ein leises “Uuuuuph” entfuhr meinem Kommilitonen und mir als wir während einer langweiligen Vorlesung mal wieder im Internet surften und Autos anschauten ;) Das Teil sieht aus wie eine Mischung aus M3, M6, 24h-Renner und Traum eines jeden 18 bis 30-jährigen – Und soll ein Schuss gegen Audi`s R8 darstellen.
Breit, tief, aggressiv – Das wäre zu wenig gesagt zum Design des BMW M Concept von Idries Noah. Der Designer hat schon mit einigen Concept-Cars Aufsehen erregt, darunter Studien für einen Ferrari F250, ein Muscle-Car namens Fireblade und andere Zweisitzer-Träume ;) Tiefe Seitennieren und ein riesiger Schlund an der Front sollen für adäquate Luftführung und Versorgung der Kühler etc sorgen, während das durchgängige Glasdach eher als stilistisches Merkmal angesehen darf. (weiterlesen…)
Autoshows ohne Hersteller, leere Hallen und gar komplett abgesagte Messen gehörten Ende 2008 bis heute zu den Schlagzeilen in der gebeutelten Autobranche. Die IAA, das Aushängeschild der internationalen Automessen wackelt ebenfalls. Zwar ist eine Komplettabsage wie bei der Londoner Motor Show nicht absehbar, dennoch haben wichtige Hersteller – besonders aus Asien und Amerika – einfach abgesagt und somit 2009 ein Viertel weniger Fläche in den Frankfurter Hallen nötig gemacht. Hier ein Rückblick auf 2007:
Ich habe mal ein paar Leute gefragt und heraus kam was ich mir schon dachte – Ich habe niemanden gefunden, der noch keinen Autounfall in seinem Leben miterlebt, verursacht oder erlitten hat. Auch meine Kumpel haben alle einschlägige Erlebnisse, ich kann auch einiges erzählen. Als mir dann letzte Woche mein erstes Auto, ein Nissan 200 SX in schwarz mit 60.000km zu einem fairen Preis angeboten wurde, musste ich schlucken. Soll ich, soll ich nicht? Technisch gesehen ist er top, aber schon 19 Jahre alt. Bleibt noch eine Sache – Der eigene Anspruch. Der seit dem Führerschein dann doch sehr gestiegen ist und nach den ersten Unfällen besonders bezüglich der Sicherheit. Denn dieser Nissan 200 SX hat kein ESP, keine Airbags, nicht mal für den Fahrer. Keine verstärkten Bleche, keine besonderen Sensoren oder auch nur etwas, das in diese Richtung geht. Damit in den Urlaub fahren? (weiterlesen…)