Stau. Gut, brütende Hitze kann man sich derweil nicht vorstellen, aber das kann auch noch kommen. Dazu schlecht gelaunte Reisende, alle auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Stoßstange an Stoßstange wartet man, fährt ein paar Meter, steht wieder. Motor ausmachen oder geht es eh gleich wieder weiter? Wer eine Automatik hat, freut sich spätestens jetzt. Bloß niemanden vorlassen! Und würden die Kinder doch einfach mal schlafen…
BMW, VW, Audi, Mercedes – schon sind sie genannt. Die größten Automobilhersteller Deutschlands, aber auch weltberühmt und das Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst. Kaum ein Deutscher der nicht die Antwort “German cars!” (na gut, oder “The german Autobahn/Beer”) auf die Frage bekommt, was ein Ausländer (besonders in den Arabischen Emiraten, den USA und in Asien) mit Deutschland verbindet. Porsche ist zwar kleiner, aber nicht minder beliebt – nur Opel scheint im internationalen Umfeld eher weniger zu glänzen. Doch was gibt es abseits der internationalen Bühnen noch aus deutschen Landen?
Die Bilder schockieren noch immer, die Auswirkungen sind ungewiss. Beben und Tsunamis in Japan, gefolgt von einer Katastrophe in mehreren japanischen Atomreaktoren – damit hat niemand gerechnet und weiß auch jetzt noch niemand effizient umzugehen. Bleibt abzuwarten, wie sich die japanische Gesellschaft und Wirtschaft hoffentlich schnell wieder erholt. Doch auch hierzulande haben diese (in unseren Regionen wohl eher unwahrscheinlichen) Katastrophen Spuren hinterlassen. Wie sieht denn unsere Energiewirtschaft aus? Inwiefern sind wir von der japanischen Wirtschaft abhängig? Wie sehen die Lieferketten, auch bez. Autoersatzteile aus?
Seit dem 1.03.2007 können Städte und Kommunen zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität Umweltzonen errichten, die bestimmte Kraftfahrzeuge ausschließen. Zuerst haben sich in den Großstädten die Unternehmer mit Kleinlastern geregt, da diese meist ältere Dieselmotoren ohne Russpartikelfilter nutzen. Doch bislang gab es eine Schonfrist. Diese Frist ist nun bald in einigen Städten schon vorüber – rund 1,5 Jahre früher als geplant.
Ab 1.1.2010 dürfen auch keine Autos gelber Plakette mehr in die Umweltzonen von Berlin und Hamburg einfahren, in den beiden Großstädten bedarf es scheinbar größeren Maßnahmen um den EU-Vorgaben bezüglich Feinstaubbelastung zu genügen. (weiterlesen …)