Die Worte “Öko” und “Umwelt- und Ressourcenschonend” hören sich eher nach Birkenstock, Prius und schwammigen Forderungen aus Pressemitteilungen irgendeines Ministeriums an. Schon seit einiger Zeit kursieren Gutachten über die Verfügbarkeit von fossilen Ressourcen, die das Horrorszenario der Verknappung malen. Genauso gibt es rosarote Gegendarstellungen. Nichtsdestotrotz hält die Autoindustrie, als auch die Kunden, regelmäßig den Atem an und besinnt sich darauf verantwortungsvoller mit der Umwelt umzugehen.
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Übliche Sportwagen erkennt man meist schon von weitem. Entweder an den flackernden Scheinwerfern im Rückspiegel, die von Fahrbahnunebenheiten gemischt mit aggressiver Beschleunigung und einem dementsprechend schweren Gasfuß des Fahrers zeugen. Das begehrte V8-Dröhnen, V12-Röhren oder Sechszylinderboxen könnte allerdings bald vergessen sein. Nicht weil ich mich der Spekulation über Erdölreserven und –preise anschließen möchte und behaupte dass individuelle Fortbewegung bald nur noch auf alternative Antriebe hinausläuft. Sondern weil man das selber möchte. Angesichts eines Mercedes AMG SLS E oder eines Tesla Roadsters.