Umweltzonen schießen wie Pilze aus dem Boden, immer mehr gelb und rot plakettierte Autos müssen draußen bleiben. Doch was bedeutet das für die Besitzer? Entweder man verkauft sein geliebtes und oft noch super funktionierendes Auto verbilligt an einen Exporteur, damit es an einem anderen Ort der Erde genau dieselben Emissionen verursacht. Oder man rüstet einen Rußpartikelfilter an seinem alten Diesel nach, der einem schnell die grüne Plakette verpassen kann!
Autofahrer lieben ihr Auto. Die Deutschen sowieso! Und das finde ich auch eigentlich sehr gut so. Wenn man allerdings in einer Großstadt wohnt und jeden Morgen und Nachmittag die endlosen Blechkarawanen sieht die die Straßen verstopfen, fragt man sich gezwungenermaßen, ob da wirklich nur eine Person pro Auto sitzen muss. Einerseits wegen dem Platzverbrauch, andererseits natürlich auch wegen der Umweltverschmutzung und dem Treibstoff, der wegen einem Nutzer verblasen wird. Geht das auch anders? Spannende Zukunftsvisionen kennen wir ja alle schon – Von wegen Strom, 0 Emission und alles. Aber heute?
Übliche Sportwagen erkennt man meist schon von weitem. Entweder an den flackernden Scheinwerfern im Rückspiegel, die von Fahrbahnunebenheiten gemischt mit aggressiver Beschleunigung und einem dementsprechend schweren Gasfuß des Fahrers zeugen. Das begehrte V8-Dröhnen, V12-Röhren oder Sechszylinderboxen könnte allerdings bald vergessen sein. Nicht weil ich mich der Spekulation über Erdölreserven und –preise anschließen möchte und behaupte dass individuelle Fortbewegung bald nur noch auf alternative Antriebe hinausläuft. Sondern weil man das selber möchte. Angesichts eines Mercedes AMG SLS E oder eines Tesla Roadsters.