Sportwagenfans in meinem Alter wurden langsam unruhig. Wir sind alt genug um den ernsthaften Traum zu hegen, auch mal einen Nissan GT-R oder einen Aston Martin fahren zu wollen. Allerdings sind wir (zumindest zum Großteil) noch zu mittellos, um diesen Traum in den nächsten Jahren verwirklichen zu können ;-) Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt geht noch nicht viel. Wieso aber unruhig? Die Preise für Benzin steigen, die Umweltauflagen werden strenger und wer weiß schon, was so in 15 Jahren sein wird!? Nun können wir aufatmen. Warum? Weil uns gezeigt wird, dass auch Sportwagen den Sprung in die hybride Sparzukunft schaffen werden. Hier ein paar Kandidaten…
Plug-in-Hybrid hier, Mildhybrid da. Es wird soviel über Hybride berichtet, über Neuheiten und Neuerungen – auch ich habe schon einiges geschrieben. Dabei blicken die meisten gar nicht mehr durch, welche Technologie was genau bringen soll und ob sie überhaupt nützlich ist! Schaut man sich die Verbrauchswerte der ersten Toyota Prius an und verglich sie z.B. mit einem modernen Diesel, fragt man sich gezwungenermaßen, ob es den Aufwand wert ist. Klar, mittlerweile hat sich einiges getan. Mittlerweile müssen Hybridautos auch nicht mehr aussehen wie eine Seifenschachtel aus den 60ern.
Die Worte “Öko” und “Umwelt- und Ressourcenschonend” hören sich eher nach Birkenstock, Prius und schwammigen Forderungen aus Pressemitteilungen irgendeines Ministeriums an. Schon seit einiger Zeit kursieren Gutachten über die Verfügbarkeit von fossilen Ressourcen, die das Horrorszenario der Verknappung malen. Genauso gibt es rosarote Gegendarstellungen. Nichtsdestotrotz hält die Autoindustrie, als auch die Kunden, regelmäßig den Atem an und besinnt sich darauf verantwortungsvoller mit der Umwelt umzugehen.
Alternative Antriebe beim Individualverkehr sind nicht erst seit der Wirtschaftskrise in aller Munde. Seit der Wirtschaftskrise? Naja, eigentlich wäre so eine Krise ja eine prima Gelegenheit um mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich neu auszurichten, egal ob es nun um das Moped auf Pump geht oder Immobilien im Ausland oder eben die Motorkonzepte, die in ihren Grundfesten schon seit über 100 Jahren die Welt mobil halten. Hier sind Otto und Dieselmotoren zwar in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt worden, trotzdem ist es sicherlich langsam ratsam auch andere Ressourcen als Öl für unsere Kraftstoffe in Betracht zu ziehen.
Die Preise für Benzin und Diesel sind ja erfreulicherweise (naja, alles ist relativ) wieder gesunken, trotzdem bleiben für mich alternative Antriebe für Autos immer noch Thema Nr. 1. Denn ganz egal ob man es nun optimistisch, realistisch, pessimistisch oder Boulevard-informiert sieht, in einem sind wir uns sicher alle einig: Dass früher oder später Erdöl entweder unerschwinglich oder gar nicht mehr verfügbar sein wird. (weiterlesen …)