Wie sieht die automobile Zukunft aus? Wie lange werden fossile Brennstoffe noch bezahlbar, beziehungsweise erhältlich sein? Beide Fragen sind nicht genau zu beantworten, es gibt einige Diskussionen darüber. Jedenfalls beschäftigt auch die Autohersteller seit geraumer Zeit, wie man seine Modellpalette in Zukunft ausrichtet und welche Konzepte wohl auch in den nächsten Jahrzehnten noch Bestand haben werden. Viele sind der Meinung, dass Otto- und Dieselmotoren schon bald ausgedient haben und wir und lautlos fortbewegen werden – in Elektroautos. Die gibt es schon heute zu kaufen…
Viel liest man in den letzten Tagen über die neue Benzinsorte E10 – meist sind es Fragen von verunsicherten Autofahrern die nicht wissen ob ihr Auto E10 tanken darf oder eventuell mit einem Motorschaden 10 Minuten nach der Tankstelle liegen bleibt. Und was bringt der neue Sprit eigentlich? Ist er wirklich besser für die Umwelt? Stimmt es das Autos merkbar mehr verbrauchen wenn man E10 tankt? Zeit, Reaktionen auf den neuen Biosprit E10 zu resümieren.
Umweltzonen schießen wie Pilze aus dem Boden, immer mehr gelb und rot plakettierte Autos müssen draußen bleiben. Doch was bedeutet das für die Besitzer? Entweder man verkauft sein geliebtes und oft noch super funktionierendes Auto verbilligt an einen Exporteur, damit es an einem anderen Ort der Erde genau dieselben Emissionen verursacht. Oder man rüstet einen Rußpartikelfilter an seinem alten Diesel nach, der einem schnell die grüne Plakette verpassen kann!
Heute Nacht erfüllen sich die Träume aller Heckantriebs-Jünger, der M-Generation und sowieso aller Sportwagenfreaks denen ein bezahlbares Stück Motorsport wieder näher in den Fokus rücken wird. Warum? Wieso? Durch wen? Durch einen neuen BMW. Aha. Wieder mal ein monströs aufgeladenes PS-Monster dass ansonsten durch Opas geliebte Sicherheitsassistenten glänzt. Doch weit gefehlt…
Den Ausdruck “Biosprit” wollen vor allem Umweltaktivisten und Kritiker der neuen Sorte nicht mehr hören. Meiner Meinung nach zu recht, aber auch ich kenne da natürlich nicht alle Hintergründe. Fakt ist jedoch, dass ab 2011 der neue Ottokraftstoff E10 in Deutschland angeboten werden darf und wohl einige Anbieter mitziehen werden. Dabei stellen sich einige Fragen zur Verträglichkeit, zum Verbrauch, den Kosten und überhaupt – Was ist E10?
Das alte Spiel mit den Gebrauchtwagen. Sie sind einerseits günstiger, andererseits eben gebraucht und man hat meist keinerlei Garantie. Ein schwer abzuschätzendes Risiko, weswegen manche schon richtig Pech hatten und andere widerrum große Schnäppchen geschlagen haben. Auch ich hatte schon Pech, einige Freunde von mir hatten auch nicht mehr Glück. Alles in allem würde ich sagen, unter 4000€ sollte man sich als Laie gar nicht mehr umsehen, darüber nur bei dementsprechenden Modellen. Wer glaubt, für 6000€ einen neuwertigen BMW M5 kaufen zu können, kann kein Glück beim Zustand haben.
Das Motoröl ist das Lebenselixier unserer Autos. Ohne Öl halten rustikale Maschinen mit Traktorcharakter vielleicht ein paar Minuten durch, moderne thermisch ausgereizte Motoren aber eher weniger. Im gesamten Motor gibt es einige wichtige Lagerstellen, die in jeder Situation genügend flüssigen Schmierstoff benötigen – und das bitte in der richtigen Spezifikation und der passenden Viskosität.
Ich kann mich noch gut an den Hubraumstärksten Wagen erinnern, den ich je gefahren bin – Darin werkelte ein 4.0 Liter V8 von BMW mit zu der Zeit 286 brachialen PS. Zwar hatte das Teil keinen rotzigen V8-Sound wie man das vielleicht erwartet – À la Big oder Small Block aus den USA. Trotzdem hatte der dezent röhrende V-Motor eine solche Ausstrahlung auf mein junges Ich, dass ich wusste: Ich werde einmal einen extrem dicken Motor zwischen Cockpit und Scheinwerfern brauchen ;) (weiterlesen …)
Die schöne Plakette. Ohne eine derer Grüne kommt man in viele Städte, einige Kreise und sicherlich zahlreicher Sehenswürdigkeiten in Deutschland nicht mehr legal hinein bzw. darf die Anreise mit der Bahn oder einem Taxi zu Ende bestreiten. So gibt es auch in Berlin viele P+R-Parkflächen an den Rändern der “Umweltzone”, die aber kaum genutzt werden. Statt nur noch zu Fuß oder mit den Öffentlichen unterwegs zu sein oder sich ein neues Auto zu gönnen, rüsten viele Diesel-Besitzer einen Rußpartikelfilter nach. Einerseits um Steuern zu sparen, andererseits um eventuell eine grüne Plakette zu bekommen und noch ein Grund spricht für eine Nachrüstung: Satte 330€ vom Staat.
Eigentlich mochte ich Kleinwagen nie so richtig. Sie sind klein, sehen blöd aus und haben keine Leistung. Den einzigen Vorteil den sie bringen ist, dass man sie – eine gewisse Bodenständigkeit vorausgesetzt – als Zweitwagen anschaffen kann und dem Klischee folgend selbst ein cooles Auto fährt während Birgitt mit dem Peugeot 106 die Kinder abholt und – man ist der praktisch in der Stadt – einkaufen geht. Oder so?!