Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Alternative Antriebe beim Individualverkehr sind nicht erst seit der Wirtschaftskrise in aller Munde. Seit der Wirtschaftskrise? Naja, eigentlich wäre so eine Krise ja eine prima Gelegenheit um mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich neu auszurichten, egal ob es nun um das Moped auf Pump geht oder Immobilien im Ausland oder eben die Motorkonzepte, die in ihren Grundfesten schon seit über 100 Jahren die Welt mobil halten. Hier sind Otto und Dieselmotoren zwar in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt worden, trotzdem ist es sicherlich langsam ratsam auch andere Ressourcen als Öl für unsere Kraftstoffe in Betracht zu ziehen.
Seit dem 1.03.2007 können Städte und Kommunen zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität Umweltzonen errichten, die bestimmte Kraftfahrzeuge ausschließen. Zuerst haben sich in den Großstädten die Unternehmer mit Kleinlastern geregt, da diese meist ältere Dieselmotoren ohne Russpartikelfilter nutzen. Doch bislang gab es eine Schonfrist. Diese Frist ist nun bald in einigen Städten schon vorüber – rund 1,5 Jahre früher als geplant.
Ab 1.1.2010 dürfen auch keine Autos gelber Plakette mehr in die Umweltzonen von Berlin und Hamburg einfahren, in den beiden Großstädten bedarf es scheinbar größeren Maßnahmen um den EU-Vorgaben bezüglich Feinstaubbelastung zu genügen. (weiterlesen…)