Die Worte “Öko” und “Umwelt- und Ressourcenschonend” hören sich eher nach Birkenstock, Prius und schwammigen Forderungen aus Pressemitteilungen irgendeines Ministeriums an. Schon seit einiger Zeit kursieren Gutachten über die Verfügbarkeit von fossilen Ressourcen, die das Horrorszenario der Verknappung malen. Genauso gibt es rosarote Gegendarstellungen. Nichtsdestotrotz hält die Autoindustrie, als auch die Kunden, regelmäßig den Atem an und besinnt sich darauf verantwortungsvoller mit der Umwelt umzugehen.
Es gibt zig Routenplaner, und die Veteranen unter den Online-Angeboten sind schon lange untergegangen. Hat man vor 5 bis 10 Jahren noch die Internetseiten diverser Reifenhersteller angepeilt wenn es um die Routenplanung für den Urlaub oder unbekannte Strecken ging, hat sich heute der Internetkonzern Google mit der Unterseite Google-Maps das wohl größte Stück im Kuchendiagramm geschnappt. Und naja, der Dienst ist ja auch hervorragend. Wer also einen Routenplaner im Internet etablieren möchte, braucht etwas Besonderes. Hat das der Auto, Motor & Sport – Routenplaner?
Die schöne Plakette. Ohne eine derer Grüne kommt man in viele Städte, einige Kreise und sicherlich zahlreicher Sehenswürdigkeiten in Deutschland nicht mehr legal hinein bzw. darf die Anreise mit der Bahn oder einem Taxi zu Ende bestreiten. So gibt es auch in Berlin viele P+R-Parkflächen an den Rändern der “Umweltzone”, die aber kaum genutzt werden. Statt nur noch zu Fuß oder mit den Öffentlichen unterwegs zu sein oder sich ein neues Auto zu gönnen, rüsten viele Diesel-Besitzer einen Rußpartikelfilter nach. Einerseits um Steuern zu sparen, andererseits um eventuell eine grüne Plakette zu bekommen und noch ein Grund spricht für eine Nachrüstung: Satte 330€ vom Staat.
Seit Anfang 2008 sind alle Bundesländer Deutschlands dabei – im großen Selbstversuch “begleitetes Fahren”. Zunächst fand ich die Idee ziemlich abwegig, ein mahnender Erwachsener der neben dem jungen Fahrer sitzt könnte irgendetwas an dessen Fahrkönnen, Sicherheitsgefühl oder Reife ändern. Im Grunde genommen hat der durchschnittliche junge Führerscheininhaber doch sowieso kaum eine Möglichkeit, sein erlerntes Fahrkönnen bei seinen Eltern unter Beweis zu stellen. Denn die arbeiten nun mal meistens, dürfen selbst nicht betrunken sein wenn der Nachwuchs fährt und müssen einige Regeln einhalten. So what ;) Es blieb bei vielen jungen Führerscheininhabern aber nicht bei der wöchentlichen Fahrt zum Supermarkt, wie sich herausstellte.
Google ist überall. Google fährt durch die Welt, vermisst sie, schießt Fotos mit Fotoautos und Satelliten. Scannt Bücher ein und stellt sie online, verwaltet über Gmail Millionen Konten und wird wie Tempo für Taschentücher schon lange als Synonym für Suchmaschinen benutzt. “Google das doch einfach” heißt es nun schon seit langem. Aber genauso wie bei Jeep gibt es einen Grund für die Überstrapazierung eines Markennamens – Nämlich den der Marktvorherrschaft.
Jeep war nun einmal genauso wie Tempo ein Vorreiter, und auch Google hat die Internetsuchmaschine revolutioniert. Es gibt mittlerweile auch bessere, aber so viele Nebenfunktionen wie Google hat noch niemand mitgebracht. Wie auch, bei solch einem Kapitaleinsatz und Präsenz. Und wieso schreibe ich das hier? Nein, kein Computernerd hat sich in meinen Blogaccount gehackt und wettert nun über Globalisation im World Wide Web und gegen Marktgiganten. Obwohl… Naja. Jedenfalls geht es darum, dass Google bald auch mit seinen Navigations- und Nebendiensten in Autos mit Internetanschluss mitfahren wird. Als erstes im neuen Audi A8.
Elektroautos haben sich in meinem Kopf noch nicht als vollwertige Fortbewegungsmittel etabliert. Bei den Motorrädern gibt es zwar schon serienreife Roller und vor allem Crossbikes, aber den Reichweitennachteil will noch niemand so richtig schlucken. Bei den Autos ist es dasselbe, nur in größerem Ausmaß – Ein Auto muss einen zumindest theoretisch weit bringen können und lange halten, ansonsten wird es schwer für ein Modell auf breiter Basis Fuß zu fassen.
Rückrufaktionen. Sehr unbeliebt, das riecht nach Ärger. Nach Imageverlust, nach Gefahr und Kosten. Für den Hersteller zumindest. Der Autobesitzer hat hingegen das Gefühl als Versuchskaninchen benutzt worden zu sein, zumindest wenn es sich um ein neues Auto handelt. Ärgerlich werden Kunden dann, wenn die betroffenen Teile sicherheitsrelevant sind und Gefahr im Verzug vorliegt. Wenn nicht freuen sich manche Besitzer über ein Neuteil im Wagen und eine Durchsicht auf Kosten des Herstellers. Wie ich darauf komme? Nun, eigentlich kenne ich Rückrufaktionen eher aus dem Motorradbereich. Hier gibt es zu fast jedem Motorrad irgendwann mal eine Aktion die mehr oder weniger schlimme Probleme ausräumen soll. Über Zeitung, Funk und alle anderen Medien bin ich aber vor ein paar Tagen bombardiert worden über eine Toyota Rückrufaktion wegen klemmenden Gaspedalen. Zuerst dachte ich unverzüglich “wayne?”, dann besann ich mich aber und informierte mich über Rückrufe in letzter Zeit.
So ein bisschen Heimat muss sein. Wer das erste Mal in eine komplett fremde Stadt ohne Freunde und weit weg von zu hause gezogen ist, weiß das. Heimat nimmt man sich dann mit, sei es durch seine Sprache, sein Aussehen, geklaute haltbare Lebensmittel aus den Schränken der Eltern ;) oder auch Inventar, das man sich ja auch erst mal leihen kann (=niemals selbst kaufen würde).
Man kann aber auch sein Kennzeichen am Auto oder Motorrad mitnehmen, insofern man sich nicht mit seinem Hauptwohnsitz neu meldet. Ich bin so ein kindischer Kandidat. Mein Kennzeichen am Motorrad war ein Wunschkennzeichen und ich finde es einfach cool. Allerdings trägt es die Kürzel für den Kreis Heidelberg, und nun sollte eigentlich eher ein dickes “B” dort prangen. Seit 3 Jahren eigentlich schon. Deswegen habe ich hier keinen Hauptwohnsitz gemeldet, deswegen konnte ich hier keinen Reisepass beantragen, sondern bin – wie es die Dame im Bürgerbüro so freundlich ausgedrückt hat – “ja och keen echter Neuköllner wissense?”.
Die Abwrackprämie als unlauterer Wettbewerb, Verzerrung, Hinauszögerung von unwiderlegbaren Fakten und Problemen? So sahen und sehen es die Kritiker, die auch vor der Behauptung nicht halt machen nächstes Jahr würde die Autoindustrie mit seinem heruntergekauten Abwrack-Lolli im Mund aufwachen und merken, dass das Leben kein Ponyhof ist. Komische Formulierung, aber kommt ja auch von mir.
Nichtsdestotrotz war klar, dass Bewegung in den Markt kommt und teilweise gab es den Autohändlern viel Selbstvertrauen zurück. Regelrechte Anstürme gab es auf Volumenmodelle, aber auch BMW und andere Premium-Hersteller haben gut abgesahnt, natürlich darf man in Deutschland so etwas nicht zugeben. Selbst der kleine Hersteller Maserati träumt den Anlegern einen Gewinnzusatz trotz Absatzeinbruch um 40% dahin. (weiterlesen…)
Das Jahr 2009 war schon ziemlich aufregend. Abgesehen von der schlimmen WeWiKri (a.k.a. Weltwirtschaftskrise), gab es schon viele Neuerungen bei Autos und (vor allem) Motorrädern. Hybride, neue Getriebe, weniger Verbrauch. Die Abwrackprämie war genauso in aller Munde wie ein Eklat um Porsche und VW, außerdem ein paar Stories über Schumacher und was man sonst so braucht um sich in das Leben anderer einzumischen ;)
Auch eine neue Bundesregierung kam, mehr oder weniger beachtet und mit mehr oder weniger starken Auswirkungen für die Bürger und damit auch Autofahrer Deutschlands. Ab dem Jahr 2010 könnte sich aber wirklich etwas ändern, besonders mal wieder was Strafen und Bußgelder angeht ;) Aber auch Beschränkungen zugunsten der Umwelt, wenn es denn etwas nützt. (weiterlesen…)