Ich bin faul. Ich gebe es gerne zu, wenn es nicht gerade um mein Motorrad geht, wende ich den Dingen oft nicht allzu große Pflege zu. So ist es auch beim Auto nicht anders – Einmal im Monat (oder eher seltener) geht es durch die Waschanlage, in etwa diesem Zyklus wird auch mal kurz durch gesaugt. Und sonst? Naja, Ölkontrolle und Reifendruck – That`s it. Wofür mich mein Bruder, dessen altes Auto ich gerade fahre, gerügt hat. Vogelkot, Straßendreck und ein bisschen Staub mussten auch gerade an dem Tag ans/ins Auto finden, als er mich besuchte. Mist. Jedenfalls gelobte ich mich zu bessern und etwas über Lackpflege zu lernen…
Moderne Autos bedürfen keiner großen Wartung mehr wie es einmal war – Kein Besitzer kümmert sich mehr um Zündkerzen, Inspektionsintervalle die automatisch angezeigt werden zeigen, wann es mal wieder Zeit für eine Durchsicht ist. Dann verschwindet der Wagen in der Werkstatthalle des Autohauses oder der freien Werkstatt und man bekommt es äußerlich unverändert nach ein paar Stunden zurück. Man hat auch durch moderne Komforteigenschaften von Autos den Eindruck, es handele sich um eine saubere wartungsfreie Maschine. So hört man moderne Autos kaum mehr, der Motorraum ist aufgeräumt und mit Kunststoffabdeckungen bestückt, selbst den Ölstand kann man bei vielen modernen Autos nicht mehr selbst ablesen. Das macht ein Sensor im Motorgehäuse und gibt die Informationen weiter – An den Bordcomputer.
Ich muss schon sagen, es hat was. Vor der Ampel kurz nach oben schauen, Himmelcheck. Blick auf die Ampel und die Gewissheit, dass das vollautomatische Verdeck es ganz locker in der Rotphase schafft, sich im Heck zu verstecken. Und wenn nicht, auch nicht schlimm – bis zu einer gewissen Geschwindigkeit klappt das Cabrio-Verdeck trotzdem ein.
Man braucht weder anhalten, noch aussteigen oder sich auch nur umzudrehen – bei modernen Cabrios übernehmen starke Elektromotoren die Arbeit. Das sah auch schon anders aus – Früher hatte man meistens 2 mechanische Verschlüsse am Oberzug der Windschutzscheibe und eine mehr oder weniger knochige Scharnierkonstruktion. Das bedeutete erst die Verriegelung lösen, das Dach hoch stoßen, aussteigen und im Heck befestigen. Doch nicht immer ist alles Alte schlechter und alle Neuerungen ohne Probleme. (weiterlesen…)
Zzzzzp. Mehr als dieses Geräusch und das Leuchten der Cockpitkontrollleuchten kam nicht mehr, als meine Freundin das Auto starten wollte. Im Kopf bereitete ich schon eine machohafte Besserwisser-Rede vor, während der ich gönnerhaft den Schlüssel nochmals umdrehen und der Motor des Autos sogleich zu schnurren beginnen würde. Diese Rede ließ ich aber stecken, denn a) kann so was ganz schnell ein Schuss in den Ofen sein und b) hatte ich einen Verdacht, da es auch einem Kumpel von mir vor kurzem genauso erwischt hat. Besser gesagt erwischt wurde, von einem komischen Tier (weiterlesen…)
Ihr würdet nicht glauben, wie viele Blechschäden ich mit meinem nicht mal Vierteljahrhundert auf dem Buckel schon produziert habe. Hochrechnen möchte ich das in € nicht, die Anzahl der „Vorfälle“ beträgt aber ca. 12. Vom hautnahen Ausflug in eine baumgesäumte Allee und anschließend näheren Begutachtung von agrarwirtschaftlichen Anlagen über „Stupser“ des Vordermanns im Stau (da stand aber auch so eine nice GSX-R1000 am Straßenrand) bis hin zu kleineren Remplern im Gefecht des Aus- oder Einparkens war schon alles dabei. Um es gleich vorweg zu nehmen – Bei allen Schäden abgesehen von den Parkremplern musste eine Fachwerkstatt ran. Leider. Denn besonders bei Fahranfängern ist eine andere Reparaturmethode sehr beliebt – SmartRepair, angeboten von A.T.U. oder auch vielen kleineren Betrieben und Ich-AGs. (weiterlesen…)
Es hat die Jahreszeit angefangen, in der es langsam egal wird, ob das Auto nun dreckig, fleckig, gestreift oder sonst wie aussieht, da durch gelegentliche Wetterkapriolen sowieso jeder Versuch, das Auto sauber und gepflegt aussehen zu lassen, scheitert. (weiterlesen…)
Gestern kamen erst einzelne Flocken, dann immer mehr und schließlich war die Welt weiß, als ich um 04:00h morgens loszog, um meine Freundin und ihren Bruder von ihrer Kneipentour abzuholen. Dummerweise musste ich dabei neben meiner Müdigkeit mit dem Auto eine Höhendifferenz von ca. 300m überwinden, was bei geschlossener Schneedecke und entsprechender Steigung gar nicht so einfach war (zumindest nicht ohne Unfall) ;) Spätestens jetzt habe ich gemerkt, dass inzwischen Mitte Januar und damit eigentlich komplett Winter ist.
Nein, ich werde hier nicht über die Wetterkapriolen der letzten Jahre berichten, auch kein Wort mehr über Winterreifen und gebrauchte Autos verlieren (keine Angst!), sondern über Cabrios im Winter schreiben. Waaas, du fährst kein Cabrio? Dann komm nächste Woche wieder! Spaß, jeder ist herzlich eingeladen, etwas über die Autos ohne Verdeck und ihr spezielles Problem in der kälteren Jahreszeit zu erfahren. (weiterlesen…)