Welches mobile Navigationsgerät?
Von A nach B kommen, Mobilität erleben, jeder für sich. Darum ging und geht es ganz allgemein gesehen immer schon, wenn man an die Entwicklung des Automobils denkt. Heute ist es entweder ein Spaßobjekt, öfter aber ein unscheinbarer Alltagsgegenstand der unbedacht der Komplexität des Themas und der Technik einfach benutzt wird. Denkt man daran, wie viele Pferde man vor 150 Jahren vor die Einzelradaufhängungen hätte spannen müssen um die gebotene Leistung zu erreichen? Eher nicht. Manchmal ist es aber faszinierend, sich so etwas vor die Augen zu führen. Auch, wie lange man damals für eine Reise von Heidelberg nach Berlin gebraucht hätte, die ich mit dem Auto des öfteren in 5 bis 7 Stunden erledige. Einfach so.
Einfach so? Nein, einfacher ist heute durch die erhöhte Mobilität trotzdem nichts geworden. Mehr Wege, mehr Schilder, mehr Autos – Besonders in Städten blickt man kaum mehr durch. Da hilft nur eins – “Landkarte!” und “Navi!” werden jetzt gleichzeitig von zwei Generationen ausgerufen. Ich kann zwar Karten lesen und mag sie auch als Notfallset im Gepäck wissen, ein Navi habe ich trotzdem seit 4 Jahren ;) Es handelt sich um ein TomTom One V2, dass damals stolze 320€ gekostet hat. Heute bekommt man es neu für knapp 80€. Verrückt.
So langsam müssen aber auch neue Karten her und da ich versuche ehrlich und gesetzestreu zu bleiben (mir also keine neuen Karten ziehe/ziehen lasse) überlege ich ernsthaft den Tommi abzuschreiben und mir ein neues Gerät zuzulegen. Eine Karte für 70€ oder ein komplett neues besseres Teil für 130€? Naja… Ergo gleich mal eine Übersicht verschafft und gemerkt, DAMN! Es hat sich echt viel getan bezüglich Preise und Qualität. Hier möchte ich euch meine Favos vorstellen, zwischen denen ich mich die Tage auch entscheiden werde (es hilft hier immer immens die Bestenliste von Chip):
Navigon 4310 max
Das Navigon mag ich wegen der Optik. Naja, irgendwie schaffen es diese verflixten Produktdesigner doch immer wieder mich mit gebürsteten Leichtmetallen oder glänzendem Klavierlack in Hypnose zu versetzen. Aber diesmal stimmt auch das Interieur: Ein sehr guter Fahrspurassistent, Verkehrsmeldungen, Beschilderungen an Autobahnkreuzen, eine Funktion die Tageszeit und Wochentag berücksichtigt und dass sich das System merkt wie man fährt machen das 4310 max auch wegen den niedrigen Realpreisen ab 150€ zu meinem Favorit.
TomTom One IQ
Der Nach-Nachfolger meines seligen One V2 sieht einfach nicer aus als mein Mäusekasten. Na gut, der ist mir auch schon 2x vom Mopped gefallen, aber das zählt nicht. Auch hier gibt es einen Fahrspurassistent, werden Wochentage und Zeiten berücksichtigt, allerdings braucht das Gerät wie auch mein altes Teil ein wenig länger zur Berechnung von langen Strecken. Finde ich aber nicht schlimm. Wer 800 Km vor sich hat, kann auch 70 Sekunden bis zur Berechnung warten. Zu haben ab 160€.
Falk F12 3rd. Edition
Das Falk habe ich im Laden schon lange angegeiert. Irgendwie sieht es so edel aus wie ein Onboard-System von BMW und versteht es trotzdem, mit innovativen Gimmicks zu glänzen. Zum Beispiel, dass in europäischen Großstädten markante Gebäude auf der Karte in 3D angezeigt werden. Wer jetzt „so what!?“ sagt, war noch nie in Rom mit einem Mietwagen unterwegs ;) Reale Fotoansichten von Autobahnkreuzungen sind genau so an Bord wie lernende Navigation (ihr werdet es erraten, die Sache mit Tageszeiten und Wochentagen), TMC pro und eine Bluetooth Freisprechfunktion. Allerdings mit Preisen ab 280€ auch etwas preisintensiver.
Am liebsten würde ich mir das Falk schnappen, aber wenn ich mein Spiegelbild im Klavierlack frage ob ich diese Funktionen wirklich brauche oder nicht doch eher den neuen, aus einem Block Aluminium gefrästen Bremsflüssigkeitbehälter für mein Bike, dann antwortet es ganz klar: Get the Discount, get the grandson TomTom IQ and some Aluminium Bremsflüssigkeitsbehälter. Muss sein.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr,
Euer K
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Tags: Autobahn, Elektronik, Falk F12, Karten, Navigationsgerät, Navigationssystem, Navigon 4310 max, Straßen, TMC, Tomtom One IQ
Januar 14th, 2010 at 23:18
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